Regisseur Jochen wirft einen Blick zurück

Als Regisseur des diesjährigen Ensembles ist es mir wichtig, mich nach den vergangenen Aufführungen bei euch allen zu bedanken. Ihr ward ein großartiges Publikum, das uns Spieler auf der Bühne zu Höchst­stungen anstachelte. Vielen Dank für die vielen Szenenapplause, sei es bei Nataschas lockendem Zeigefinger ins Rotlicht-Milieu, bei Ullis gewagtem Fallschirmsprung,bei Brigittes hysterischen Anfällen oder wenn Freddy und ich uns mal wiederprügelten. Für uns auf der Bühne ist es wichtig, dass ihr mitgeht – das war bei jeder Aufführung der Fall.

Stolz gemacht haben mich drei Aussagen von Besuchern: Eine Dame sagte mir am Sonntag, sie sei nur nach Paustenbach gekommen, weil eine Freundin, die die Premiere besucht hat, so von uns geschwärmt hat, dass sie dieses Stück und unsere Truppe unbedingt sehen musste. Ich denke, wir haben sie nicht enttäuscht. Ein Zuschauer bemerkte, wie liebevoll und detailverliebt unsere Bühne gestaltet war. Da bin ich auch ein bisschen stolz auf unser Team,das da viel Arbeit hineinsteckt, aber auch dankbar für die Möglichkeit, die wir in Paustenbach gegenüber allen anderen Theatervereinen haben: Wir proben von Anfang an auf unserer Bühne, der Raum steht uns jederzeit zur Verfügung. Da kann so eine Bühne auch organisch wachsen und mit jedem Probeabend ein bisschen authentischer werden.

Ganz besonders stolz machte mich aber die Aussage eines Herrn, der mich in der Pause im Zelt ansprach, dass wir in Paustenbach ja immer so außergewöhnliche Stücke spielen würden. Ja, wir haben uns vorge­nommen, kein“Wohnzimmer“- Theater aufzuführen, sondern Stücke, die in einer ungewöhnlichen Umgebung spielen: in einer Kneipe, auf einer Nordseehallig, und beim nächsten Mal in ei… halt, da hab ich
mich ja schon fast verplappert. Das bleibt noch unser Geheimnis.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal,

Jochen

Ergänzung: Auch die lokale Presse war von unserer Aufführung ganz angetan.

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